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Meinklang Grauburgunder 2018
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Seit gut einem Jahr kann man in unserem Österreich-Regal ein auffällig grünes Etikett mit ausgestanzter Kuh finden. Nein, wir verkaufen keine Milch in Flaschen. Es ist auf jeden Fall Wein und die Kuh vielmehr das Symbol für das Hof- und Weingut Meinklang am Neusiedler See. Die Großfamilie Michlits bezeichnet ihre Herde Angus-Rinder als „das zentrale Element im biodynamischen Kreislauf“, in dem Nutztierhaltung, Ackerbau und Weinbau ineinandergreifen. Die Qualität und das „Herausragende“ ihrer Weine rechtfertigen den großen Aufwand, der beim biodynamischen Weinbau betrieben werden muss.  Das Ergebnis sind Weine mit eigenem Charakter, die sich geschmacklich deutlich abheben. So auch dieser Grauburgunder, der wie der Graupert von ungeschnitten („ungekämmten“) Rebstöcken stammt. Der ungehinderte Wuchs führt ganz natürlich zu einem geringen Ertrag und kleinbeerigen, aber reifen Trauben mit dicker Schale.  Er wurde für kurze Zeit, spontan auf der Schale vergoren. Im Unterschied zum Grauburgunder „Graupert“ reifte er jedoch nicht im Betonei, sondern ausschließlich in großen Edelstahlfässern.  Rotgolden bis kupferfarbig steht er im Glas. In der Nase kommt er sehr gelbfruchtig mit Noten herber Quitte, Weinbergpfirsich sowie reifer Birne daher. Aber auch exotische Passionsfrucht und Maracuja sind zu finden. Die Überraschung folgt dann am Gaumen, wo er saftig mit viel Schmelz und Cremigkeit stehen bleibt. Ein sehr trockener Abgang, der an Zitronen-Thymian und Pinienwald erinnert. Im Vergleich zum Jahrgang davor, ein komplett anderer Wein!   Robert Frey vom vinocentral-Team, Januar 2019

Anbieter: Locamo
Stand: 26.05.2020
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Genetic Parameters of Temperament in BeefCattle
15,99 € *
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In der vorliegenden Arbeit wurden Merkmale des Temperaments und der Umgänglichkeitverschiedener, in Deutschland bedeutender Fleischrinderrassen untersucht. Dies erfolgteauf Basis verschiedener Testverfahren, die aufgrund bisheriger Erfahrungen als geeigneterschienen, eine zuverlässige Erfassung und Bewertung des Verhaltens von Fleischrindernunterschiedlicher Altersstufen vornehmen zu können.In einem ersten Schritt wurden in den Jahren 2006 und 2007 genetische undumweltbedingte Faktoren des Temperaments der Fleischrinderrassen Deutsch Angus,Deutsch Fleckvieh, Charolais, Hereford und Limousin untersucht. Ziel dieses Versuchswar es, den Wiegetest hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit zu validieren und genetischeParameter der Merkmale „Wiegescore“ und „Fluchtgeschwindigkeit“ zu schätzen. DieErgebnisse haben gezeigt, das signifikante Unterschiede zwischen den betrachteten Rassenbestehen, wobei Tiere der Rassen Deutsch Angus und Hereford günstigereTemperamenteigenschaften aufwiesen als Rinder der französischen Rassen Charolais undLimousin. Kälber der Rasse Deutsch Fleckvieh bewegten sich in einem mittleren Bereichzwischen den beiden vorgenannten Gruppen. Die geschätzten Heritabilitäten waren sowohlfür den Wiegescore als auch für die Fluchtgeschwindigkeit moderat, mit Werten zwischenh2 = 0,11 und h2 = 0,36. Auf dieser Grundlage erscheint eine züchterische Bearbeitung desTemperaments in allen fünf Rassen Erfolg versprechend. Da die Wirtschaftlichkeit in derMutterkuhhaltung zu einem wesentlichen Teil von den täglichen Zunahmen der Kälberbestimmt wird, wurden zusätzlich genetische Korrelationen zwischen den beidenMerkmalen des Temperaments und den täglichen Zunahmen geschätzt. Die ermitteltenWerte sind moderat und liegen überwiegend im negativen Bereich, entsprechend einergewünschten Beziehung zwischen Temperament und Produktionsleistung. Folglich istkeine Verschlechterung der Produktionsleistungen durch eine züchterische Bearbeitung desTemperaments von Fleischrindern zu erwarten.Mutterkühe stellen die Basis der Fleischrinderproduktion dar. Es sind diejenigen Tiere, dieam längsten in den Beständen verbleiben und züchterisch genutzt werden. Im zweiten Teildieser Arbeit standen sie daher im Mittelpunkt. In der Literatur wurde wiederholt vonaggressivem Verhalten von Mutterkühen im Anschluss an die Kalbung berichtet. Vordiesem Hintergrund wurde zwischen 2000 und 2008 das maternale Schutzverhalten vonMutterkühen der Rassen Deutsch Angus und Deutsch Fleckvieh innerhalb von 24 Stundennach der Geburt ihrer Kälber beobachtet und bewertet. Kühe der Rasse Deutsch Anguszeigten ein ausgeprägteres Schutzverhalten gegenüber ihrem Kalb als Deutsch FleckviehKühe. Im Verlauf der Laktationen stiegen die Verhaltensnoten beider Rassen an, wasdarauf hindeutet, dass sich die Mutterkühe scheinbar nicht an das Handling ihres Kalbesdirekt nach der Geburt gewöhnen. Vielmehr verstärkte dies die Verhaltensreaktion derKühe. Das maternale Schutzverhalten erwies sich in beiden Rassen als ein moderaterbliches Merkmal, wobei der Wert mit h2 = 0,42 für Deutsch Fleckvieh deutlich höher lagals bei der Rasse Deutsch Angus mit einem Wert von h2 = 0,14. In beiden Rassen konntenkeine Zusammenhänge zwischen dem Schutzverhalten der Kuh und den täglichenZunahmen der Kälber nachgewiesen werden. Eine züchterische Bearbeitung desmaternalen Temperaments ist daher grundsätzlich möglich, problematisch erscheint jedochder späte Zeitpunkt der Datenerfassung, frühestens nach der ersten Kalbung im Alter vonzwei Jahren oder älter.Vor diesem Hintergrund war die zentrale Frage der abschließenden Untersuchung,inwieweit es Testverfahren gibt, die geeignet sind, das spätere Verhalten der Mutterkuhschon in frühen Altersabschnitten zuverlässig vorherzusagen. Hierzu wurden Datenausgewertet, die zwischen 1998 und 2008 auf dem Lehr- und Versuchsbetrieb Rudlos derUniversität Gießen aufgenommen wurden. Auf Basis der Eigenleistungen als Jungtier undwiederholter Beobachtungen als Mutterkuh wurden genetische Parameter geschätzt, umeine Grundlage für zukünftige Zuchtentscheidungen zu schaffen. Es konnte gezeigtwerden, dass die im Kälber- oder Absetzeralter vergebenen Verhaltensnoten positiv mitdem späteren Schutzverhalten der Mutterkühe korreliert sind (rg = 0,13 bis rg = 0,99). Beimoderaten Erblichkeiten für die Temperamentmerkmale erscheint insbesondere dieBewertung des Verhaltens von Jungtieren im Wiegetest sowie im Separier- undRückhaltetest für eine züchterische Selektion auf weiblicher Seite geeignet zu sein. DieErgebnisse des Praxisversuchs deuten jedoch darauf hin, dass der Wiegetest ausarbeitswirtschaftlichen Gründen Vorteile mit sich bringt, da eine Einbindung in denroutinemäßig durchgeführten Wiegevorgang auf den Betrieben möglich ist.Erstmals wurden in dieser Arbeit Merkmale des Temperaments von Fleischrindernverschiedener Rassen auf Praxisbetrieben sowie Beziehungen zwischen dem Temperamentvon Jungtieren und dem späteren Schutzverhalten von Mutterkühen untersucht.Zusammenfassend kann abschließend Folgendes festgehalten werden:• Die Evaluierung des Temperaments von Fleischrindern ist mit Hilfe des Wiegetestsim Rahmen einer Feldprüfung möglich.• Eine züchterische Bearbeitung des Temperaments von Jungtieren ist grundsätzlichmöglich, teilweise verbunden mit einer Verbesserung der Produktionsleistungen.• Verschiedene Testverfahren sind geeignet, dass spätere Schutzverhalten derMutterkühe vorherzusagen,• wobei die erfassten Parameter der Jungtiere überwiegend in gewünschter Weise mitdem späteren maternalen Temperament korreliert sind.• Eine züchterische Verbesserung des Temperaments kann durch eine Verringerungdes Arbeitsaufwandes und des Verletzungsrisikos sowie durch eine Steigerung derProduktionsleistungen zu einer Effizienzsteigerung der Fleischrinderhaltungbeitragen.• Eine Berücksichtigung des Temperaments als eigenständiges Zuchtziel sollte daherin den in dieser Arbeit betrachteten Rassen angestrebt werden.

Anbieter: Dodax
Stand: 26.05.2020
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